Paddleboarding für Anfänger: So lernst du den Sommersport kennen und lieben

Paddleboarding für Anfänger: So lernst du den Sommersport kennen und lieben

Wassersport ist nichts für dich? Windsurfen erfordert einen Kurs, Kanufahren einen starken Partner und Surfen ist zu anspruchsvoll? Paddleboarding könnte deine Perspektive ändern. Um es zu meistern, brauchst du keine besonderen Fähigkeiten, nur dieses aufblasbare Board und die Lust, raus aufs Wasser zu gehen.

Paddleboarding ist ein einfacher und dennoch vielseitiger Sport, der Entspannung, Bewegung und Abenteuer vereint. Im heutigen Artikel erfährst du alles, was du über diesen Sport wissen musst. Von der Ausrüstung für Ihr Paddleboard bis hin zu den Tipps für einen Sturz ins Wasser. Schnapp dir dein Paddel und los geht’s!

Was ist Paddleboarding (SUP)?

Paddleboarding, oft auch als SUP (Stand Up Paddleboarding) abgekürzt, ist ein Wassersport, der in den letzten Jahren enorm an Popularität gewonnen hat. Kein Wunder, denn er verbindet aktive Bewegung, Entspannung, Spaß und die Möglichkeit, neue Orte aus einer völlig anderen Perspektive zu entdecken.

Die Geschichte dieses Sports reicht bis 3000 v. Chr. in Gebiete des heutigen Peru, Italiens, Polynesiens und Chinas zurück. Die moderne Form des Paddleboarding entstand jedoch in den 1940er Jahren am Waikiki Beach auf Hawaii. Die dortigen Surflehrer begannen, Paddel zum Trainieren und Fotografieren von Touristen zu verwenden und begründeten damit eine neue Wassersportart: Stand-Up-Paddleboarding. [1]

Was ist ein Paddleboard?

Was ist ein Paddleboard?

Ein Paddleboard ist ein Schwimmkörper oder Brett, das zur Fortbewegung auf dem Wasser mit einem Paddel dient. Normalerweise steht man darauf, man kann aber auch knien oder sitzen. Dadurch ist es für fast jeden geeignet, auch für absolute Anfänger.

Warum ist Paddleboarding so beliebt?

Das Fahren mit einem Paddleboard oder einem aufblasbaren Schwimmkörper bietet eine ideale Möglichkeit zur aktiven Entspannung. Man kann über Seen, Meere oder ruhige Flüsse treiben. Nur wenige Züge und schon ist man vom Ufer entfernt, wo man ungestörte Ruhe genießen, entspannen und ein Sonnenbad nehmen kann. Wenn du einen Wettbewerbsgeist hast, kannst du deine Kräfte mit Freunden im Geschwindigkeitswettbewerb messen oder dich an Balance-Herausforderungen versuchen. Paddleboarding lässt sich an deine Bedürfnisse anpassen und macht so jedem Familienmitglied Spaß.

Für wen ist Paddleboarding geeignet?

Paddleboarding ist eine Aktivität, die jeder Wasser- und Sommersportler lieben wird. Man muss kein außergewöhnlicher Sportler sein, um es zu lernen. Wer wird es am meisten zu schätzen wissen?

  • Anfänger: Alle, die Wassersport ausprobieren möchten. Die Grundtechnik des Paddleboardings lässt sich in wenigen Minuten erlernen.
  • Sportler: Auf einem Paddleboard beanspruchst du die Muskeln deines gesamten Körpers und es ist außerdem ein hervorragendes Cardio-Training. Neben dem Paddeln kannst du verschiedene Stabilisierungsübungen oder sogar Yoga-Elemente ausprobieren.
  • Familien mit Kindern: Du kannst Kinder auf größeren Paddleboards mitnehmen und sie werden ein tolles Erlebnis haben. Dein Wasserurlaub bekommt eine ganz neue Dimension!
  • Verliebte Paare: Paddleboarding ist eine tolle Option für Paare. Entweder paddelt einer, während der andere sitzt, oder jeder fährt auf seinem eigenen Board. Probiere ein unkonventionelles Date auf dem Wasser!
  • Naturliebhaber: Auf einem Paddleboard erkunde die Weiten von Seen, Teichen und Meeren und erleben die Natur aus einer anderen Perspektive.

Wie wählt man ein Paddleboard aus?

Bei der Wahl des richtigen Paddleboards kommt es vor allem darauf an, für wen es gedacht ist, wie erfahren die Teilnehmer sind und wo sie es nutzen möchten.

Die gängigsten Paddleboard-Typen

Paddleboards lassen sich grundsätzlich in aufblasbare und starre Boards unterteilen. [2]

Arten von Paddleboards

Aufblasbare Paddleboards

Aufblasbare Paddleboards erfreuen sich aufgrund ihrer besseren Verstaubarkeit, Vielseitigkeit und Stabilität großer Beliebtheit. Es gibt Einkammer-Paddleboards mit einer aufblasbaren Kammer und Zweikammer-Paddleboards mit zwei aufblasbaren Kammern. Einkammer-Paddleboards sind leicht und einfach zu transportieren und daher besonders für Anfänger die beliebteste Wahl.

Aufblasbare Paddleboard-Typen:

1. Universal (Freizeit-Paddleboards)

Das einfache Einkammer-Modell ist ideal für Anfänger und Freizeitfahrer. Es hat eine stabile und breite (Allround-)Form, die das Halten des Gleichgewichts erleichtert. Geeignet für ruhige Gewässer, Seen und langsamere Flüsse. Erhältlich in verschiedenen Längen und Breiten. Generell gilt: Je größer das Paddleboard, desto stabiler ist es.

2. Touring (Ausflugs-Paddleboards)

Touring-Boards sind länger und schlanker als Allround-Modelle. Sie unterscheiden sich außerdem durch ihren spitzen Bug, der die Richtungsstabilität unterstützt. Sie gleiten leicht über das Wasser und eignen sich daher besonders für längere Touren auf Flüssen oder Seen.

3. Race (Renn-Paddleboards)

Rennmodelle sind schmal, lang und sehr schnell. Sie erfordern gutes Gleichgewicht und Erfahrung und eignen sich daher eher für fortgeschrittene Fahrer. Die ideale Wahl für sportliches Fahren oder Rennen.

4. River (Fluss-Paddleboards)

Fluss-Paddleboards sind kürzer, breiter und robuster. Sie eignen sich daher für das Fahren in fließenden Gewässern. Sie reagieren besser auf Richtungsänderungen und sind wendiger, was du beim Fahren zwischen Felsen und Wirbeln zu schätzen lernst. Sie verfügen oft über eine verstärkte Konstruktion gegen Beschädigungen. Sie eignen sich eher für fortgeschrittene Fahrer.

5. Wave (Wellen-Paddleboards)

Wellen-Paddleboards sind kürzer und sehr wendig, sodass sie schnelle Manöver auf Meeres- oder Ozeanwellen meistern. Geeignet für erfahrenere Fahrer.

6. WindSUP (Paddleboards mit Segel)

Paddleboards mit der Möglichkeit, ein Segel anzubringen, kombinieren zwei Sportarten: Paddleboarding und Windsurfen. Eine ausgezeichnete Wahl für alle, die abwechselnd paddeln und mit dem Wind fahren möchten. Ideal für das Meer, Stauseen und windige Tage. Dieser Typ ist auch für erfahrenere Paddleboarder geeignet.

7. Familien-Paddleboards (Megaboards)

Extra große und breite Modelle, die zwei oder mehr Personen gleichzeitig transportieren können. Ideal für Familienausflüge, Spaß mit Kindern oder Gruppenaktivitäten.

8. Paddleboard für Kinder

Kinder-Paddleboards sind kleiner und haben eine geringere Gewichtskapazität. Bei der Auswahl eines bestimmten Typs sollten Alter und Gewicht des Kindes berücksichtigt werden.

9. Paddleboard für Frauen

Speziell für Frauen entwickelte Paddleboards sind kleiner, leichter und haben ein attraktives Design und eine Form, die sie einfacher zu steuern macht. Es handelt sich oft um kürzere Allround-Modelle mit geringerem Gewicht für einfacheres Tragen.

10. Elektrisches Paddleboard

Motorisierte Paddleboards sind eine Marktneuheit. Der Elektromotor ist an der Finne des Boards befestigt und wird per Fernbedienung gesteuert. Eingeschaltet dient es als Unterstützung oder als eigenständiger Antrieb beim Treiben. Die Richtung bestimmen Sie weiterhin mit dem Paddel. Mit einer Akkuladung hält der Elektromotor durchschnittlich eine Stunde. Es eignet sich für Menschen mit geringer körperlicher Fitness und eingeschränkter Mobilität sowie für alle, die auf dem Paddleboard vollkommen entspannen oder längere Touren unternehmen möchten, die sie alleine nicht bewältigen könnten.

2. Feste Paddleboards

Feste Paddleboards (Hartbretter) haben den Vorteil, dass sie nicht vor jedem Gebrauch aufgeblasen werden müssen. Allerdings benötigen sie zu Hause mehr Platz und sind schwieriger zu transportieren. Sie zeichnen sich durch bessere Gleitfähigkeit, Geschwindigkeit und Wendigkeit aus. Daher werden sie besonders von fortgeschrittenen Paddlern geschätzt, die Flüsse oder Wellen befahren. In diesem Artikel konzentrieren wir uns jedoch ausschließlich auf aufblasbare Paddleboards. [6]

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Ausrüstung fürs Paddleboarding

Um Paddleboarding in vollen Zügen genießen zu können, benötigst du neben dem Board selbst einige praktische Accessoires. Die meisten davon sind in der Regel im Lieferumfang des Paddleboards enthalten.

Was brauchst du zum Paddleboarding?

  • Doppelseitig verstellbares Paddel: Faltbar und leicht, meist aus Aluminium oder Carbon. Ermöglicht bequemes Paddeln im Stehen oder Sitzen.
  • Handpumpe mit Manometer: Zum Aufpumpen des Paddleboards auf den optimalen Druck (normalerweise 12–15 PSI).
  • Transportrucksack: Erleichtert den Transport von Board und Zubehör.
  • Sicherheitsleine: Wird an Knöchel oder Wade befestigt und verhindert, dass das Paddleboard bei einem Sturz ins Wasser wegschwimmt.
  • Abnehmbare Finnen: Sorgen für Stabilität und Richtungsführung. In der Regel sind drei vorhanden: eine größere und zwei kleinere Seitenflossen.
  • Reparaturset: Enthält Klebstoff und Flicken für kleinere Schäden am aufblasbaren Board.

Was könnte sonst noch nützlich sein?

  • Wasserdichter Rucksack oder Tasche: Bewahre trockene Kleidung, Handtücher, Getränke, Snacks, Schlüssel und andere kleine Gegenstände auf, die trocken bleiben sollen. Du kannst sie auf dem Paddleboard mitnehmen und unter den elastischen Gurten befestigen. [4]
  • Wasserdichte Handyhülle: In dieser wasserdichten Hülle kannst du dein Handy verstauen und mit an Bord nehmen.
  • Schwimmweste: Besonders geeignet für Kinder, Schwimmanfänger und Nichtschwimmer für mehr Sicherheit.
  • Paddel-Auftriebskörper: Diese Hülle wird über das Paddel gezogen, sodass es an der Oberfläche schwimmt und nicht untergeht.
  • Wasserschuhe: Schütze deine Füße beim Betreten des Wassers oder in felsigen Gebieten.
  • Kajaksitz: Einige Paddleboards sind auch mit einem Kajaksitz ausgestattet, der bequemes Sitzen beim Kajakpaddeln ermöglicht.
Was ist nützlich beim Paddleboarden?

Wie bereitet man sich aufs Paddleboarden vor?

Was trägt man beim Paddleboarden?

Bei warmem Wetter sollten Frauen beim Paddleboarden idealerweise Badebekleidung und Männer Badeshorts tragen. Alternativ kannst du auch funktionelle, schnell trocknende Sportbekleidung tragen. Für Frauen ist die ideale Kombination Shorts mit Sport-BH und T-Shirt, während Männer sich in Shorts mit Tanktop wohlfühlen. Vergiss nicht, deinen Kopf zu bedecken, zum Beispiel mit einer Kappe oder einem schicken Hut. Für den Fall, dass du versehentlich ins Wasser fällst, kannst du Ersatzkleidung und ein Handtuch oder einen Handtuchponcho in deinem wasserdichten Rucksack verstauen. [4, 6]

Was packst du zum Paddleboarden ein?

Trage vor dem Aufbruch wasserfeste Sonnencreme (mindestens LSF 30) auf, auch bei bewölktem Himmel. Wenn du länger auf dem Wasser bist, packe einen kleinen Snack in deine wasserdichte Tasche, zum Beispiel frisches oder getrocknetes Obst und einen Proteinriegel. Außerdem solltest du eine Flasche Wasser, ein Sportgetränk oder eine gekühlte Dose BCAA zur Erfrischung mitnehmen.

Wenn du wissen möchtest, was du sonst noch bei Sommerwetter unternehmen kannst, lies den Artikel: Wie kann man den Sommer auch bei Hitze aktiv genießen?

Wie bereitet man ein Paddleboard fürs Wasser vor?

Bereite alles vor, was du brauchst, bevor du vom Ufer abstosst.

  1. Pump das Paddleboard auf den empfohlenen Druck auf: Diesen findest du in der beiliegenden Anleitung oder auf der Website des Herstellers. Die mitgelieferte Pumpe ist alles, was du brauchst. Stell das Paddleboard immer auf eine ebene Fläche ohne scharfe Gegenstände.
  2. Befestige die Finnen und die Leine (Sicherheitsleine).
  3. Stelle das Paddel ein: Die ideale Paddellänge für Anfänger beträgt 10–15 cm über deinem Kopf, wenn du damit auf dem Boden stehst.
  4. Pack deine Sachen in eine wasserdichte Tasche und befestige diese mit den elastischen Bändern am Paddleboard.
  5. Befestige die Leine über deinem Knöchel – und schon kannst du loslegen.

Wie packt und lagert man ein Paddleboard?

  1. Entferne die Finnen und die Leine.
  2. Lasse die Luft ab: Öffne das Ventil und drücke leicht auf das Board, um die Luft entweichen zu lassen.
  3. Trockne das Paddleboard mit einem Handtuch ab und rolle es anschließend von der Spitze bis zum Ende zusammen.
  4. Sichere das gerollte Paddleboard mit dem Spanngurt, falls im Lieferumfang enthalten.
  5. Verstaue den entleerten Schwimmkörper im Transportrucksack und lege Paddel, Pumpe, Flossen und die gesamte Ausrüstung hinein.
  6. Lager das Paddleboard an einem trockenen Ort, fern von direkter Sonneneinstrahlung und Wärmequellen.
Wie fährt man richtig Paddleboard?

Wie beginnt man mit dem Paddleboarding?

Paddleboarding ist ein toller Sport, den du mit unseren Tipps nach dem ersten Start beherrscht.

Grundposition für Anfänger

Setz dich zunächst auf das Paddleboard, bewege dich dann in die Mitte und gehe in die Knieposition. Der Kopf zeigt zum Bug, die Füße zum Heck (wo sich die Finnen an der Unterseite des Boards befinden). Greife in dieser stabilen Position das Paddel, setz dich auf die Fersen, strecke den Rücken und beginne zu paddeln. [1, 5]

Sobald du dich sicher fühlst, versuche vorsichtig aufzustehen:

  1. Halte das Paddel mit beiden Händen und lege es waagerecht vor dir auf das Board.
    Lege deine Hände auf das Board und hebe einen Fuß an – platziere ihn in der Mitte des Boards, ungefähr neben dem Griff.
  2. Stelle dann den zweiten Fuß auf die andere Seite, die Füße etwa schulterbreit auseinander.
  3. Richte dich langsam auf und halte die Knie für mehr Stabilität leicht gebeugt.
  4. Aktiviere deinen Rumpf, strecke die Zehen und blicke nach vorne – das hilft, das Gleichgewicht zu halten.
  5. Sobald du dich sicher fühlst, kannst du im Stehen paddeln.
Wie paddelt man auf einem Paddleboard?

Wie paddelt man richtig auf einem Paddleboard?

Anfänger halten das Paddel oft falsch. Um dies zu vermeiden, solltest du die wichtigsten Prinzipien der Grundschläge kennen:

  • Halte das Paddel so, dass die Biegung (Kurve) nach vorne zeigt.
  • Halte beim Paddeln auf der rechten Seite des Boards den Griff mit der linken Hand und die rechte Hand tiefer am Schaft. Wechselst du nach links, wechsle einfach die Hände.
  • Behalte beim Paddeln eine leichte Vorwärtsneigung.

Grundschlag

  1. Tauche das Paddel etwa 60 cm vor dir ins Wasser.
  2. Ziehe es unter Wasser nach hinten, bis du Knöchelhöhe erreichst, hebe das Paddel dann heraus und führe einen weiteren Schlag aus.
  3. Paddle dicht am Board.
  4. Halte deine Arme beim Paddeln nur leicht gebeugt. Drehe deinen Oberkörper und drücke während des Schlags mit der oberen Hand – das aktiviert deine Körpermitte und macht das Paddeln effizienter.
  5. Alle 3-4 Züge die Seite wechseln. Die Anzahl der Züge hängt jedoch auch von Fahrtrichtung und Wind ab.

Wie wendet man auf einem Paddleboard?

Es gibt zwei grundlegende Möglichkeiten, auf einem Paddleboard zu wenden. [5]

1. Rückwärtsschlag

Die einfachste Art, auf der Stelle zu wenden:

  • Für eine Linkskurve platziere das Paddel links hinter deinem Körper im Wasser und ziehe das Paddelblatt nach vorne.
  • Für eine Rechtskurve mach dasselbe auf der rechten Seite.

Diese Methode ist langsam, aber ideal für Richtungswechsel oder zum Wenden auf der Stelle.

2. Weiter Schwungschlag

Wird während der Fahrt zum Richtungswechsel verwendet:

  • Platziere das Paddel weit vorne an der Spitze des Paddleboards und ziehe es in einem weiten Bogen nach hinten.
  • Paddle bei einer Linkskurve auf der rechten Seite; bei einer Rechtskurve auf der linken Seite.
  • Je länger und weiter der Bogen, desto schärfer die Kurve.
Wenden auf einem Paddleboard

Was tun, wenn man vom Paddleboard ins Wasser fällt?

Paddleboard-Anfänger stürzen oft ins Wasser. Falls du also wackelst und ungewollt ins Wasser stürzt, mach dir keine Sorgen. [5]

  1. Wenn du das Gefühl hast, das Gleichgewicht zu verlieren, gerate nicht in Panik und achte darauf, wohin du fällst.
  2. Versuche, ins Wasser zu fallen, nicht auf das Board. Achte auch auf deine Umgebung, um nicht auf einen anderen Paddleboarder oder Steine im Wasser zu fallen.
  3. Schwimme zur Seite des Paddleboards, greife den Griff und halte mit der anderen Hand die gegenüberliegende Kante fest.
  4. Wenn du das Paddel hältst, lege es auf das Board.
  5. Strample mit den Beinen und drücke deinen Oberkörper auf das Paddleboard, dann ein Bein und das andere.
  6. Gehe aus der Bauchlage in den Fersensitz über und steh auf, sobald du dich stabil fühlst.

Tipps für SUP-Anfänger

  1. Immer eine Leine verwenden: Wenn du diese an deinem Bein befestigst, wird das Board nicht abgetrieben. [3]
  2. Wettervorhersage beachten: Windiges Wetter oder raues Wasser sind für SUP-Anfänger nicht geeignet.
  3. Für deine ersten Fahrten solltest du am besten mit einer erfahreneren Person unterwegs sein oder an einem Gruppen-Paddleboarding-Kurs teilnehmen.
  4. Vorsicht vor Schwimmern, Booten und anderen Wasserfahrzeugen.
  5. Entferne dich nicht zu weit vom Ufer, wenn du unerfahren bist.
  6. Trage eine Schwimmweste, wenn du nicht sicher schwimmen kannst.
  7. Wenn du von Wellen überrascht wirst, knie oder sitze besser für mehr Stabilität.

Wo kann man SUP fahren?

Paddleboarding ist fast überall dort möglich, wo es eine ruhige Wasseroberfläche gibt. Anfängern empfehlen wir Orte ohne starke Strömungen oder große Wellen. Zur Auswahl stehen Seen, Stauseen, ruhige Flüsse mit ausreichend hohem Wasserstand, das Meer (bei ruhigem Wetter, in Ufernähe), überflutete Steinbrüche oder Teiche.

Informiere dich jedoch immer über die örtlichen Vorschriften und Warnhinweise. An manchen Orten gibt es möglicherweise ausgewiesene oder verbotene Bereiche für Paddleboards. Verfolge überall den Wetterbericht, meide starken Wind und informiere, wenn du alleine unterwegs bist (fortgeschrittene Fahrer), immer jemanden über dein Ziel und deine voraussichtliche Rückkehrzeit. [3]

Paddleboard für Anfänger

6 Gründe, warum auch du Paddleboarden lieben wirst

Die Zahl der Paddleboarder wächst von Jahr zu Jahr. Paddleboarden macht jeden Sommerurlaub oder jeden Nachmittag am Wasser spannender. Welche weiteren Vorteile bietet Paddleboarden?

1. Du stärkst deinen ganzen Körper

Beim Paddleboarden stärkst du deine Rumpfmuskulatur, Arme, Rücken und Beine. Stehpaddeln macht dich zwar nicht zum Bodybuilder, aber es strafft deinen Körper. Gleichzeitig trainierst du deine Koordination und dein Gleichgewicht. [6–8]

Wenn du dich gerne an der frischen Luft bewegst, probiere andere Aktivitäten aus dem Artikel „Outdoor-Training – Warum und wie du mit dem Training an der frischen Luft beginnen kannst“ aus.

2. Es ist eine tolle Art, Cardio zu machen

Laufen oder Radfahren sind nicht dein Ding? Paddleboarding kann das ideale Cardio-Training sein, das deine Fitness verbessert und gleichzeitig so viel Spaß macht, dass du regelmäßig darauf zurückkommen möchtest. Damit Paddleboarding einen echten Cardio-Effekt hat, ist es ratsam, eine zügige Fahrt von mindestens 30 Minuten zu wählen. Dabei verbrennt eine 65 kg schwere Frau etwa 211 kcal und ein 80 kg schwerer Mann etwa 260 kcal. Dieser Wert kann sich positiv auf die Gewichtsabnahme beim regelmäßigen Paddleboarding auswirken. [7–9]

Wenn du wissen möchtest, wie viele Kalorien du bei einer bestimmten Aktivität verbrennst, kannst du dies ganz einfach mit unserem Online-Energieverbrauchsrechner berechnen.

Vorteile von Paddleboarden

3. Hilft beim Stressabbau

Auf dem Wasser zu sein, wirkt beruhigend und hilft, Verspannungen abzubauen. Bei einer ruhigen Fahrt in der Natur kommst du auf natürliche Weise zur Ruhe, verlangsamst deine Atmung und löst dich vom Alltagsstress. Paddleboarding kann daher eine ideale Form der aktiven Entspannung nach einem anstrengenden Tag sein. [6–7]

Erfahre mehr darüber, warum sich sportliche Aktivitäten positiv auf unsere psychische Gesundheit auswirken, im Artikel „6 Wege, wie Bewegung die psychische Gesundheit verbessert“.

4. Ideale Aktivität für Sommer und Urlaub

Suche einfach das nächste Gewässer und das Abenteuer kann beginnen. Paddleboarding ist ideal für Familien, Paare und Einzelpersonen, egal ob für einen Wochenendausflug oder einen Sommerurlaub am Meer. Du kannst darauf entspannen, Yoga praktizieren oder ein kleines Picknick am Wasser genießen.

Weitere Sportarten, die deinen Sommer aufpeppen und dich in Form bringen, findest du im Artikel „Die besten Sommersportarten und -aktivitäten zum Abnehmen“.

5. Das Paddleboard ist kompakt und leicht zu transportieren

Ein aufblasbares Paddleboard lässt sich in einem Rucksack verstauen, sogar im Kofferraum eines Autos transportieren und in wenigen Minuten aufblasen. Dank des Transportrucksacks kannst du dein Paddleboard auch an Orte mitnehmen, die mit dem Auto nicht so leicht erreichbar sind. Es ist die ideale Lösung für alle, die keinen Platz für stabile Boards haben.

6. Entdecke neue Orte aus einer anderen Perspektive

Ein Paddleboard eröffnet dir einen völlig neuen Blick auf die Welt rund ums Wasser. Du erreichst Orte, die ein normaler Tourist oft nicht sieht – einsame Buchten, zwischen Felsformationen, entlang von Schilf oder zu stillen Inseln mitten im See. Du kannst problemlos durch flachere Bereiche gleiten, die für ein Boot unerreichbar sind, und die Ruhe und die Aussicht genießen, die du vom Ufer aus einfach nicht genießen kannst.

Was solltest du dir merken?

Paddleboarden ist eine tolle Möglichkeit, den Sommer aktiv zu genießen, mehr Zeit im Freien zu verbringen und schöne Momente mit Familie und Freunden zu erleben. Mit unseren Tipps meistert fast jeder den Einstieg – unabhängig von Alter und Erfahrung. Dann lass dich einfach vom plätschernden Wasser tragen, bewundere die umliegende Natur und genieße alle Vorteile des Paddleboardings: von der Stärkung deiner Körpermitte über die Verbesserung deiner Fitness bis hin zur mentalen Entspannung vom Alltag. Neue Erfahrungen warten auf dich, also ab ins Wasser, lass uns in See stechen!

Wenn dir der Artikel gefallen hat und du ihn hilfreich fandest, teile ihn mit deinen Freunden und steht gemeinsam auf dem Paddleboard!

Quellen:

[1] Nile Sport Safari. What is SUP surfing? (Overview and history.– https://sportsafari.africa/activity/paddling/sup/

[2] The Ultimate Beginner’s Guide to Stand Up Paddle Boarding—GILI Sports. – https://www.gilisports.com/blogs/news/the-ultimate-beginners-guide-to-stand-up-paddle-boarding

[3] Stand-up Paddleboarding Safety Tips And Advice From The RNLI. – https://rnli.org/safety/choose-your-activity/stand-up-paddle-boarding

[4] Countryfile.Com. Stand-up paddleboarding: The ultimate guide. – https://www.countryfile.com/go-outdoors/get-active/paddleboarding-guide

[5] REI Co-op. How to Paddleboard (SUP) for Beginners.– https://www.rei.com/learn/expert-advice/paddleboarding.html

[6] Canal & River Trust. A Beginners Guide to Paddleboarding | – https://canalrivertrust.org.uk/things-to-do/canoeing-and-kayaking-near-me/starting-canoeing-kayaking-or-paddleboarding/a-beginners-guide-to-paddleboarding

[7] Schram, B., Hing, W., & Climstein, M. The physiological, musculoskeletal and psychological effects of stand up paddle boarding. – https://doi.org/10.1186/s13102-016-0057-6

[8] ACE - ProSourceTM: August 2016 - ACE-SPONSORED RESEARCH: Can Stand-up Paddleboarding Stand Up to Scrutiny? – https://www.acefitness.org/continuing-education/prosource/august-2016/5997/ace-sponsored-research-can-stand-up-paddleboarding-stand-up-to-scrutiny/

[9] Water Activities. Compendium of Physical Activities. – https://pacompendium.com/water-activities/

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